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WACHKOMA

Wachkoma ist eine in der Öffentlichkeit wenig bekannte schwerste Behinderung, Folge einer schweren Schädigung des Gehirns. Betroffene können nur sehr ein­ge­schränkt ihre Umwelt wahrnehmen und reagieren. Aber Wachkoma ist Leben! Und wir können mit den Betroffenen leben!

 
 

Ein Augenblick im Leben...

Armin Nentwig, Vorsitzender
Armin Nentwig
Vorsitzender
   Es kann jeden in jedem Moment treffen: durch Unfall mit schwerer Verletzung des Kopfes (Verkehr, Freizeit, Arbeit), durch Wiederbelebung nach Herzinfarkt - alltägliche Risiken des Lebens eben.

Mit unserer Arbeit möchten wir beitragen, dass von Wachkoma Betroffene, ihre Angehörigen, Lebenspartner und Freunde sich über ihre Erfahrungen austauschen und wechselseitig stärken und unterstützen.
 
     
 


 Fachtagung, Jahreshauptversammlung 2012
 und Treffen der Regionalgruppen-Leiter

 
 

 Unser Bundesverband hatte am 20. und 21. April 2012 wieder zur großen neurologischen  Fachtagung nach Amberg eingeladen. Viele Mitglieder, Gäste und Referenten konnten wir  begrüßen.
 Beide Tage der Veranstaltung waren gefüllt mit hochkarätigen Referaten und interessanten  Diskussionen, bei denen sich Betroffene, Angehörige und Fachpersonen austauschen und die
 jeweiligen Standpunkte nahe bringen konnten.

 Ausführlicher Bericht über die Fachtagung folgt in Kürze......

 Im Mitgliederbereich stehen Ihnen bereits schon einige Vorträge zum Download zur Verfügung


 
     
 

 

 
 

Akutfall - was tun?

Angehörige eines Patienten mit einer schweren Schädel-Hirn­ver­letzung oder einer anderen schweren Schädigung des Gehirns geraten in eine völlig neue Lebenssituation und es sind innerhalb kürzester Zeit völlig neue Aufgaben zu bewältigen. Es sind weit­reichende Ent­schei­dungen über Dinge zu treffen, die bis zu diesem Zeitpunkt un­bekannt waren. Die folgenden Infor­ma­tio­nen geben einen ersten Überblick über die wichtigsten Themen.

Patienten mit einer schweren Schädel-Hirnverletzung oder -schädigung werden nach dem Eintritt des Ereignisses und nach der Erstversorgung (OP oder Wiederbelebung) zumeist auf einer Intensivstation versorgt. Auf Angehörige oder Menschen, die sich um den Patienten kümmern, kommen noch in dieser Zeit im Prinzip folgende Aufgaben zu:

  • Sie müssen die Verletzung und deren Folgen verstehen, um für die anstehenden Entscheidungen gerüstet zu sein.

  • Sie sind die wichtigste Bezugsperson für den Verletzten, ihre persönliche Zuwendung wird den Verlauf wesentlich beeinflussen.

  • Sie müssen frühzeitig Weichen für die anschließende Versorgung stellen, obwohl der Ausgang der Erkrankung noch nicht absehbar ist.

Viele Angehörige werden immer wieder davon überrascht, wie schnell sich die Dinge entwickeln können. Auch wenn am Anfang die Zeit stehen zu bleiben scheint, sobald erste Besserungen eintreten und der Patient sich stabilisiert, sind innerhalb kürzester Zeit jede Menge Entscheidungen zu treffen.

Sie sollten in jedem Fall frühzeitig die persönliche
Unterstützung durch Fachleute und Selbsthilfegruppen suchen!

 

 
     
 

sonstige Veranstaltungen

 
 
Fachmesse für Altenpflege, Krankenpflege und Rehabilitation mit begleitendem Kongress
22. – 24. Mai 2012 in Stuttgart Lesen Sie weiter...

Trachealkanülen – Fluch oder Segen – Vom richtigen Management zur guten Prognose
Schön Klink München Schwabing, Neurologische Fachklinik, Am Parzivalplatz 4
24. Mai 2012 Lesen Sie weiter...

Jahreskongress der Deutschen Gesellschaft für Neurotraumatologie und Klinische Neurorehabilitation e. V. (DGNKN) und der Sektion Neurorehabilitation der Deutschen Gesellschaft für Neurochirurgie e. V. (DGNC)
21. – 23. Juni 2012 in Köln
Lesen Sie weiter...
 
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Weitere Informationen

Neu auf unseren Seiten

Februar 2012
Die Behindertenrechtskonvention der Vereinten Nationen
In Deutschland trat 2009 das "Übereinkommen über die Rechte von Menschen mit Behinderungen der Vereinten Nationen" (UN-Behindertenrechtskonvention) in Kraft. In der Konvention finden sich viele Aspekte wieder, auf die die Behindertenrechtsbewegung in den Jahren zuvor aufmerksam gemacht hatte: Teilhabe, Selbstbestimmung, Nichtdiskriminierung, Chancengleichheit, Barrierefreiheit.....


  
  

Aktuelles

Fr., 18.05.2012
Tipps für die Pflege zu Hause
Zum internationalen „Tag der Pflege“ veröffentlicht die Dr. Becker Heinrich Mann Klinik zwei Videoratgeber für Angehörige neurologischer Patienten, die ihre Lieben zu Hause pflegen. Ein Physiotherapeut der Klinik demonstriert nützliche Handgriffe rund um Transfer und Lagerung der Betroffenen. Die beiden Videos stehen auf youtube zur kostenlosen Ansicht bereit. ...weiter

Do., 10.05.2012
Wie Inklusion in der Entwicklungszusammenarbeit gelingen kann
Pressemeldung zur internationalen Tagung „Von lokal bis global. Community Based Rehabilitation – eine Strategie zur Umsetzung einer inklusiven Entwicklung“, vom 3. bis 4. Mai in Bonn....weiter

Mi., 26.04.2012
Weiterbildung für Menschen mit Behinderung
Das Bildungs- und Forschungsinstitut zum selbstbestimmten Leben Behinderter - bifos e. V. hat eine neue Weiterbildung für Menschen mit Behinderung gestartet. ...weiter

Mi., 26.04.2012
Neue Definition, wer Pflege braucht
Startschuss für den Expertenbeirat zur Ausgestaltung eines neuen Pflegebedürftigkeitsbegriffs

Im März fand in Berlin auf Einladung von Bundesgesundheitsminister Daniel Bahr die konstituierende Sitzung des „Expertenbeirates zur konkreten Ausgestaltung eines neuen Pflegebedürftigkeitsbegriffs“ statt. ...weiter


Mo., 23.04.2012
Rehabilitation und Teilhabe
Behinderten Menschen soll durch Leistungen zur Teilhabe die volle Teilhabe am gesellschaftlichen Leben eröffnet werden. Sie sollen ihr Leben nach ihren Neigungen und Fähigkeiten gestalten. ...weiter

So., 22.04.2012
Hinterbliebenenrente
Die gesetzliche Rentenversicherung bietet nicht nur den Versicherten Schutz im Alter oder bei verminderter Erwerbsfähigkeit, sie hat auch die Aufgabe, deren Hinterbliebenen im Falle des Todes Ersatz für den fehlenden Unterhalt in Form von Hinterbliebenenrenten zu leisten. ...weiter

Di., 16.04.2012
Umgang mit multiresistenten Keime
Ein Ratgeber für Betroffene und Angehörige

Fast eine halbe Million Menschen infizieren sich jedes Jahr mit multiresistenten Keimen. Das Kuratorium Deutsche Altershilfe (KDA) informiert nun in einem Ratgeber über multiresistente Keime. Darin wird erklärt, was es bedeutet, Träger von multiresistenten Keimen zu sein und wie Angehörige von Betroffenen sich schützen können. ...weiter

Ältere Beiträge finden Sie in unserem Archiv.

 

  
  

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